Galaxie (PS 5-7)

startbild

Für diesen Workshop sind Grundkenntnisse im Umgang mit den Werkzeugen, Ebenen, Paletten und Menübefehlen Voraussetzung, da fast ausschließlich die reine Abfolge der Befehle beschrieben wird. Ansonsten ist nur Spaß am Experimentieren erforderlich.

Die Wirkung von Filtern und Ebenen-Füllmethoden ist von vielen Faktoren abhängig, so dass Sie nicht erwarten können, haargenau das gleiche Resultat zu erzielen. Das ist auch gar nicht beabsichtigt, denn der Workshop soll Ihnen eher ein wenig Know-How vermitteln anstelle fertiger Rezepte.

Experimentieren Sie, wenn Sie auf ca.- Angaben treffen und beobachten Sie, welche Wirkung durch die einzelnen, manchmal etwas unerwarteten Arbeitsschritte erreicht wird.


1. Neue Datei, 600 x 200 Pixel, Hintergrund schwarz
Neue Ebene
Pinselspitze rund, weich, Größe 25 - 30
Malen siehe Screenshot
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2. Filter > Verzerrungsfilter > Strudel: Stärke ca. 800

bulletDie Wirkung dieses Filters hängt von der Größe der Arbeitsfläche ab. In diesem Beispiel wurde deshalb zunächst auf einer größeren Fläche gearbeitet als sie eigentlich später gebraucht wurde. Die Pinselstriche sollten außerdem vor Anwendung des Strudel-Filters etwa in die Mitte der Bildfläche verschoben werden.
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3. Galaxie-Ebene zur Verstärkung der Wirkung ca. dreimal duplizieren
Die Galaxie-Ebenen verbinden (Kettensymbol) und auf eine Ebene reduzieren
ebenen verbinden

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4. Die verbliebene Galaxie-Ebene wieder dreimal duplizieren und die vier Ebenen mit folgenden Namen benennen:

ebenenpalette

Auf die Ebenen folgende Befehle anwenden:

  • Ebene "Gauß":
    Filter > Weichzeichnungsfilter > Gaußscher Weichzeichner > Stärke ca. 6,
  • "Ebene "Bewegung":
    Filter > Weichzeichnungsfilter > Bewegungsunschärfe > Winkel 0° / Stärke ca. 40
    Filter > Weichzeichnungsfilter > Bewegungsunschärfe > Winkel 90° / Stärke ca. 40
  • Ebene " Farbe":
    Als Vordergrundfarbe z.B. "eisblau" mit RGB 170 - 250 - 250 einstellen
    Bearbeiten > Fläche füllen > Mit Vordergrundfarbe > Haken bei "Transparente Bereiche schützen"
  • Ebene "Glanzlicht":
    Auswahl > Auswahl laden > Kanal Glanzlicht Transparenz
    Auswahl > Auswahl verändern > Verkleinern > 1-2 Pixel
    Auswahl > Auswahl umkehren
    Mit Entf-Taste löschen

Diese vier Ebenen wieder verbinden und auf eine Ebene reduzieren.

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5. Die resultierende Ebene einmal duplizieren
Die Füllmethode der unteren dieser beiden Galaxie-Ebenen auf "Sprenkeln" abändern und die Deckkraft auf 30% - 50% herabsetzen

Beide Ebenen verbinden und auf eine Ebene reduzieren

Die Füllmethode "Sprenkeln" löst weichgezeichnete Bereiche oder Bereiche, die nicht die volle Deckkraft besitzen, in zufällig verteilte Punkte auf. Die Menge der Punkte richtet sich nach der Stärke der Weichzeichnung bzw. nach der Deckkraft. In Bereichen die nicht weichgezeichnet sind oder die 100% Deckkraft besitzen, sieht man die Wirkung dieser Füllmethode nicht.
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6. Mit Strg+T den Transformieren-Rahmen aufrufen
Die Galaxie-Ebene in der Höhe stauchen, etwas drehen und an die gewünschte Position verschieben
Bei Bedarf mit dem Freistellungswerkzeug die gesamte Bildfläche auf die endgültige Höhe und Breite beschneiden
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7. Das Bild wurde noch mit folgenden Effekten ergänzt:
  • Hintergrundebene (siehe Bild ganz unten):
    Dünne rote Linie etwa in der Mitte des Bildes
    Linearer Farbverlauf von schwarz nach blau in einer Rechteckauswahl von unten bis zur Höhe der Linie
  • Zusätzliche Sterne:
    Neue Ebene oberhalb der Galaxie-Ebene
    Mit sehr kleinen, weichen, runden Pinseln und mit Werkzeugspitzen aus den mitgelieferten Sammlungen und weißer Farbe Sterne aufmalen

werkzeugspitzen

  • Wolkenstruktur (zusätzlich, siehe Startbild):
    Neue Ebene oberhalb der Sternen-Ebene
    Vordergrund- /Hintergrundfarbe auf blau / schwarz einstellen
    Filter > Renderingfilter > Wolken
    Ebenen-Füllmethode auf "Negativ multiplizieren"
    Filter > Renderingfilter > Differenzwolken: Diesen Filter anschließend mehrfach anwenden, bis die Struktur der Wolken gefällt.
    Die Wolkenebene duplizieren und noch 1-3 mal den Filter Differenzwolken anwenden
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© Ute Schultz 10/2002