Maskierungsmodus |
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| Man kann auf zwei Arten in den Maskierungsmodus umschalten. Entweder man drückt auf die Q-Taste oder man klickt mit der Maus auf das zugehörige Icon in der Werkzeugpalette. Das Icon links daneben (oder nochmaliges Betätigen der Taste Q) schaltet zurück zum Standardmodus. |
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| Die Vordergrundfarbe wird sofort auf schwarz eingestellt, die Hintergrundfarbe auf weiß. Das sind die Farben, mit denen man Auswahlen bzw. Masken bearbeitet: Malen mit weißer Farbe bedeutet "Bereiche für die Bearbeitung auswählen", malen mit schwarzer Farbe bedeutet "Bereiche schützen". Grautöne sind auch möglich, ihre Eigenschaften werden Sie am Ende des Artikels auch verstehen. In einem Bild ohne bestehende Auswahl würde man beim Umschalten keine Veränderung bemerken, da es in diesem Bild keine geschützten Bereiche gibt. |
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| Will man nur eine kleine Auswahl erstellen, dann kann man zunächst die gesamte Bildfläche mit schwarz füllen - natürlich im Maskenmodus - so dass sie komplett geschützt ist. Danach malt man mit weiß und "kratzt" auf diese Weise gewissermaßen die Schutzfolie ab. So habe ich es im Workshop "Karierter Notizzettel" gemacht.
Der Maskenmodus ist aber noch weitaus vielseitiger. Man kann beispielsweise einen Filter auf die "Schutzfolie" einwirken lassen und daraus eine komplizierte Maske entwickeln. Im Beispiel unten habe ich den Verzerrungsfilter "Kräuseln" angewendet. Oben sieht man die Auswahl im Standardmodus, unten im Maskierungsmodus. |
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| Im nächsten Beispiel wurde der Radiale Weichzeichner auf die drei kreisförmigen Auswahlen angewendet. Auch das geht ausschließlich im Maskierungsmodus. Dabei entstehen Bereiche mit verminderter Schutzwirkung. Das heißt, die nachfolgende Manipulation würde sich an diesen Stellen nicht ganz so stark auf das Bild auswirken wie im weißen Bereich. |
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| Nach einigen weiteren Manipulationen mit dem Verzerrungsfilter "Kräuseln", der Auswahlellipse, dem Gaußschen Weichzeichner und dem Befehl >Bild >Einstellungen >Umkehren entsteht eine Maske, die mit den anderen Auswahlwerkzeugen kaum herstellbar ist. Die schwächer geschützten Flächen hätte man auch durch Malen mit Grautönen erreichen können. Je dunkler die Maskenfolie aussieht, desto weniger kann die nachfolgende Aktion an diesen Stellen wirken. |
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In diesem Beispiel sieht man noch einmal die drei verschiedenen Anzeigevarianten für Auswahlen und Maskierung:
Auf das Bild wurden dann die Funktionen >Bild >Einstellen >Helligkeit/Kontrast und >Bild >Einstellen >Farbton/Sättigung angewendet. In den weißen, ausgewählten Bereichen wirkten die Funktionen mit voller Stärke, in den hellrosa (grauen) Bereichen wirkten sie weniger stark, in den kräftig-rosa (schwarzen) Bereichen gar nicht. |
| Zum Schluss noch ein Hinweis: So wie oben beschrieben ist der Maskierungsmodus standardmäßig eingestellt. Man kann jedoch einiges verstellen. Doppelklicken Sie mal auf das Maskierungsmodus-Icon in der Werkzeugpalette. Es öffnet sich das folgende Dialogfenster: |
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| Zum einen können Sie hier die Farbe der "Schutzfolie" ändern, das kann sehr nützlich sein, wenn das Bild selbst schon viele Rottöne enthält. Außerdem können Sie bei "Deckkraft" bestimmen, wie transparent diese Farbtönung ist. Wenn es Ihnen "logischer" erscheint, können Sie im oberen Bereich festlegen, dass nicht die maskierten (geschützten) Bereiche mit der Farbe überlagert werden, sondern die ausgewählten Flächen. Probieren Sie es einfach mal aus. |