Unterwasserwelt mit Photoshop (Version 6/7)

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Teil 1: Die Tentakel-Grundform
 
- Neue Datei, 200 x 300 Pixel, Hintergrund transparent, 72 dpi.
- Polygonlasso: Langes spitzes Dreieck aufzeichnen.
- Auswahl mit Schwarz füllen
- Auswahl verkleinern (10-12 Pixel), mit leuchtender Farbe füllen.
Auswahl nochmal verkleinern (6-8 Pixel), Fläche mit Weiß füllen.
- Gesamtes Objekt als Auswahl laden.
Kunstfilter Malgrund anwenden. Einstellungen so wählen, dass die klaren Farbflächen aufgebrochen werden.
- Ebenenstil Abgeflachte Kante und Relief anwenden.
Einstellungen: nach Augenschein, leichter 3D-Look.
- Aus dem Ebenenstil Ebenen erstellen (rechter Mausklick auf den Effekt) und die resultierende Ebenengruppe dann auf eine Ebene reduzieren.
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Teil 2: Krakenfangarme mit dem Verflüssigen-Filter

- Neue Datei in endgültiger Größe, gleiche Auflösung wie Grundform-datei, Hintergrund transparent.
- Grundform per Drag'nDrop in das Bildfenster ziehen.
- Verflüssigen-Filter (PS 6: Menü Bearbeiten, PS 7: Menü Filter) öffnen.
Verkrümmen-Werkzeug, sehr große Werkzeugspitze (um 300 Pixel)
- Nach und nach genauso weitere Fangarme herstellen, im Filterdialogfenster dann den Hintergrund einblenden (Haken setzen unten rechts im Dialogfenster).
- Weitere Verformungen über >Bearbeiten > Transformieren (Strg+T) vornehmen.
- Die Tentakel anordnen und bei Bedarf die Ebenenreihenfolge ändern.
- Organisation der Datei: Tentakelebenen mit Kettensymbol verbinden und in ein Ebenenset packen (Palettenmenü).
- Für einen weiteren Kraken das erste Ebenenset duplizieren (Palettenmenü) und verschieben. Anschließend die Einzel-Tentakel noch etwas mit den Verformungswerkzeugen bearbeiten.
- Umfärben: Im Ebenenset eine Einstellungsebene Farbton/Sättigung über der obersten Ebene anlegen, den Modus des Sets von "Hindurchwirken" auf "Normal" stellen.
- Auf dieselbe Art den Kraken im zweiten Ebenenset umfärben.
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Teil 3: Ein Hintergrund aus Farbverläufen
- Für den Hintergrund unterhalb der beiden Tentakel-Sets zwei weitere leere Ebenen anlegen (insgesamt werden drei Ebenen gebraucht).
- Verlaufsdatei "tentakel.grd" herunterladen, ins Photoshop-Unterverzeichnis ..\Vorgaben\Verlaufsdateien kopieren und über Bearbeiten >Vorgabenmanager laden.
- Unterste Ebene: Verlauf kad2 aus "tentakel.grd", Modus Winkelverlauf. Ansatzpunkt siehe Bild.

- Mittlere Ebene: Verlauf kad1 aus "tentakel.grd", Modus Linear. Ansatzpunkt Ecke unten links, Endpunkt Ecke oben rechts. Füllmethode: Multiplizieren.
- Oberste Ebene: Vordergrundfarbe auf Schwarz einstellen
Verlauf "Vordergrundfarbe zu Transparent" aus der Verlaufs-Auswahlpalette, Modus Linear
Ansatz am linken Bildrand, Bedeckung siehe Bild.

- Datei im *.psd-Format speichern, zusätzlich ein Duplikat erstellen über >Bild >Duplizieren.
Im Duplikat alle Ebenen auf eine Ebene reduzieren. Mit diesem Duplikat in Teil 4 weiterarbeiten.
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Teil 4: Oberflächenstrukturen mit dem Protokollpinsel
- Im Menü der Protokollpalette die Protokolloptionen ändern: der unterste Haken muss gesetzt werden.
- Auf das Bild den Verzerrungsfilter Glas anwenden:
- Verzerrung: 4
- Glättung: 3
- Struktur: Riffelglas
- Skalierung: 100%
- Kein Haken bei Umkehren
- Einen Schnappschuss erstellen, im erscheinenden Dialogfeld die Option "aus Reduzierten Ebenen" wählen.
- Mit Strg+Z den Glas-Filter rückgängig machen.
- Auf das Bild den Strukturierungsfilter Risse anwenden, Schnappschuss erstellen und Rückgängig machen wie in Schritt 3/4.
- Abstand: 30
- Tiefe: 5
- Helligkeit: 8
- Auf das Bild den Zeichenfilter Chrom anwenden, danach wieder Schnappschuss und Rückgängig machen:
- Neue Ebene, mit schwarz füllen.
- Protokollpinsel, weiche Pinselspitze; Größe variiert zwischen 100 - 300; Malmodi Luminanz, Multiplizieren, Negativ multiplizieren und andere; Deckkraft des Pinsels variiert zwischen 20% - 70%.
- Malen: In der Protokollpalette das Pinselsymbol vor einen der Schnappschüsse setzen und auf die schwarze Fläche klicken. Man startet am besten mit dem Original-Schnappschuss und dem Modus Luminanz. Man wechselt dauernd die Pinselgröße, die Deckkraft, den Malmodus und natürlich den Schnappschuss.
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Teil 5: Wasserpflanzen aus Eigenen Formen
- Eigene Formen-Werkzeug, Modus "Formebene"
- Blattbüschel aus den Standardformen auswählen.
- Vordergrundfarbe für die Pflanzen einstellen. Am linken Bildrand Blätter aufziehen, nach Belieben transformieren und positionieren.
- Für weitere Pflanzen Schritt 1-3 wiederholen, Motiv evtl. spiegeln
- Formebenen rastern (Menü Ebene)
- Mit dem Verflüssigenfilter verformen: Strudel-Werkzeug, Pinselgröße ca. 300.
- Mit dem Verzerrungsfilter Kräuseln die Blattränder wellig gestalten.
- Ebenenstile "Schein nach innen" und "Schein nach außen" anwenden.
- Ebenenstil per Rechtsklick kopieren und auf die zweite Pflanzenebene übertragen.
- Transparenzeffekt: >Ebenenstile >Fülloptionen: Im Bereich Erweiterte Füllmethode die Deckkraft absenken.
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| © Ute Schultz 12/2003 |
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