Teil 5: Wasserpflanzen mit dem Eigene Formen-Werkzeug


Die Wasserpflanzen entstehen im Prinzip aus einem Vorgabemuster der Eigene Formen-Palette. Weitere Zutaten sind zwei Filter und zwei Ebeneneffekte. Das heißt, auch hierfür muss man nicht wirklich malen können, um ans Ziel zu kommen.

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1. Klicken Sie auf das Mini-Dreieck beim Rechteckwerkzeug. Ganz unten in der Auswahl finden Sie das Werkzeug Eigene Form.

Im Bild unten sehen Sie die dazugehörige Optionenleiste. Klicken Sie zuerst ganz links auf das Symbol für Formebenen und öffnen Sie dann die Formen-Palette.

Hinweis: Der Formebenen-Modus stellt sicher, dass Sie die Form noch unbeschadet skalieren oder verzerren können, weil ihre Umrisse derzeit noch als Vektordaten vorliegen.

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2.In der Palette für Eigene Formen finden Sie die Blätter, die wir für die Wasserpflanzen verwenden werden.
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3. Richten Sie Ihr Bildfenster so ein, dass Sie unten ein Stück grauen Rand haben. Stellen Sie als Vordergrundfarbe ein dunkles Grün ein.
Ziehen Sie mit der Maus ein Büschel längliche Blätter auf, die durchaus in den grauen Bereich hineinreichen dürfen.

Wenn die Formgebung nicht gleich gelingt, kein Problem. Drücken Sie Strg+T für Frei transformieren und passen Sie die Form nach Belieben an.

tentakel27 4. Das gleiche Spiel nochmal: Setzen Sie einen kleineren Blätterbüschel daneben. Verändern Sie Höhe und Breite nach Wunsch. Gehen Sie ins Menü >Bearbeiten >Transformieren und spiegeln Sie die Form horizontal.
tentakel28 5. In der Ebenenpalette wurden automatisch zwei neue Formebenen erstellt, die alten Bildinhalte werden beim Verwenden von Formebenen nicht beeinträchtigt. Prüfen Sie, ob Ihnen die Form und Anordnung der Pflanzen gefällt.

Aktivieren Sie eine der beiden Formebenen und führen Sie den Menübefehl >Ebene >Rastern >Form aus. Genauso machen Sie es mit der zweiten Formebene.
Jetzt erst liegen die Pflanzen als Pixeldaten vor und können mit Filtern und Effekten weiter bearbeitet werden.

6. Wir begeben uns nun wieder in das Fenster des Verflüssigen-Filters, um den Pflanzen den nötigen Schwung zu verleihen.

PS 6: Menü >Bearbeiten
PS 7: Menü >Filter

Ich habe das Strudel-Werkzeug verwendet und wieder eine überdimensionale Werkzeugspitzengröße eingestellt. Dadurch erreicht man schöne, weich geschwungene Formen. Sie können sich den Hintergrund auch wieder einblenden lassen, das Häkchen finden Sie an der rechten Seite des Dialogfensters als unterste Option.

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tentakel31 7. Mit dem >Verzerrungsfilter >Kräuseln machen Sie die Blattränder etwas wellig.

8. Für den gelblichen Schein, der die Pflanzen umgibt, klicken Sie auf das kleine kursive f am unteren Rand der Ebenenpalette. Im folgenden Menü wählen Sie >Schein nach außen.
Ich habe nur den Größenwert auf 3 reduziert.

Dann klicken Sie links im Fenster auf das Label für >Schein nach innen. Auch hier habe ich nur die Größe auf 8 geändert, alle anderen Vorgaben blieben auf der Standardvorgabe.

Hier sollten Sie aber unbedingt ein wenig experimentieren. Egal, an welchem Knöpfchen oder Regler man dreht, die Ebenenstile sind immer für eine Überraschung gut.

tentakel32 9. Jetzt werden Sie diese Ebenenstile auf die zweite Pflanzenebene übertragen.

In der Ebenenpalette klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das weiße Effekt-Label. Im Kontextmenü finden Sie den Befehl >Ebenenstil kopieren. Aktivieren Sie die andere Wasserpflanzenebene, klicken Sie mit der rechten Maustaste drauf und wählen Sie >Ebenenstil einfügen.

10. Einen interessanten Transparenzeffekt erreichen Sie zusätzlich über die so genannten Fülloptionen, die ebenfalls bei den Ebenenstilen zu finden sind.

Der Regler für Erweiterte Füllmethode/Deckkraft bewirkt, dass die Farbe der Blätter transparent wird, die Ebenenstile aber in ihrer ursprünglichen Deckkraft erhalten bleiben.

Diese Option ist in PS 7 auch über die Ebenenpalette erreichbar, der Schieberegler heißt "Fläche" und befindet sich unter dem normalen Deckkraftregler.


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